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Das war der Tag der Medizinischen Universität Wien am 12. März 2021

Als medizinische Fakultät der Universität Wien war die MedUni Wien Gründungsmitglied der Alma Mater Rudolphina und schon im Mittelalter eine weithin anerkannte Instanz für Gesundheitsfragen. Der 12. März 1365 gilt als Gründungstag. "Für eine gesündere Zukunft" - so lautete das diesjährige Motto des Tages der Medizinischen Universität Wien.


Universitätsvorlesung: Christoph Huber "Forschung in Leben verwandeln"

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Universitätsvorlesung: Christoph Huber "Forschung in Leben verwandeln"

Die Universitätsvorlesung 2021 hielt Christoph Huber, Mitbegründer von BioNTech - jenem Biotech-Unternehmen, das die RNA-basierte Schutzimpfung gegen das SARS-CoV-2 Virus entwickelt hat. Sein Vortrag trug den Titel "Forschung in Leben verwandeln". Anschließend sprach Markus Müller mit Christoph Huber über aktuelle Entwicklungen.

Im Rahmen der Universitätsvorlesung wurden außerdem die Förderpreise des vfwf (Verein zur Förderung von Wissenschaft und Forschung) für die besten Dissertationen und Habilitationen des Jahres 2020 sowie die PreisträgerInnen der Veronika-Fialka-Moser-Diversitätspreise und die "Inventors of the Year" bekannt gegeben.

Hier finden Sie das Video


„Lebenswege“ – eine Reihe des Alumni Clubs der MedUni Wien

Zur Gestaltung des Tags der Medizinischen Universität Wien trug der Alumni Club unserer Institution einen wesentlichen Teil bei. Im Rahmen der Reihe „Lebenswege“ wurden Persönlichkeiten aus verschiedenen medizinischen Bereichen vorgestellt, die das Publikum an ihren Erfahrungen teilhaben ließen. Heuer waren dies Hildegunde Piza-Katzer, Chirurgie-Vorreiterin, und der Bakteriologie-Wegbereiter Heinz Flamm.

Alumni Club-Lebenswege: Heinz Flamm

Als Bakteriologe gelang Heinz Flamm der frühe Nachweis von Listerien beim Menschen. Als Leiter des Hygiene-Instituts etablierte er die neuen Arbeitsgebiete Krankenhaushygiene, Virologie, Lebensmittelhygiene, Parasitologie, Tropenmedizin und Spezifische Prophylaxe sowie Sozial- und Umwelthygiene.

Das Gespräch führte Wilfried Ellmeier von der Abteilung für Immunbiologie der MedUni Wien.

Alumni Club-Lebenswege: Hildegunde Piza-Katzer

Hildegunde Piza-Katzer sorgte in ihrer Karriere für einige chirurgische Premieren und zeichnete zum Beispiel für eine der ersten erfolgreichen Handtransplantationen weltweit verantwortlich.

Im Gespräch mit Michaela Fritz erzählte die Ausnahmechirurgin, die als erste Frau im deutschsprachigen Raum Vorstand einer chirurgischen Universitätsklinik wurde, über ihre beruflichen und privaten "Lebenswege".  
 

Gedenkstunde am "Mahnmal gegen das Vergessen"

Eine Gedenkstunde beim "Mahnmal gegen das Vergessen" stand am Beginn des Tages der Medizinischen Universität Wien. Es sprachen Rektor Markus Müller, Israels Botschafter Mordechai Rodgold, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch und Christiane Druml, UNESCO-Professorin für Bioethik. Oberkantor Shmuel Barzilai hat die Veranstaltung gestaltet.

Hier finden Sie das Video

© Medizinische Universität Wien/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Nach einem Jahr Pandemie sehnen sich die meisten von uns nach mehr persönlichem Kontakt.

Sich auszutauschen und einander besser kennenzulernen ist auch eine wesentliche Idee des Tages der Medizinischen Universität. Nachdem der Tag der Medizinischen Universität Wien bereits zu Beginn der Corona–Pandemie im März 2020 kurzfristig ins Internet übersiedeln musste, kamen wir auch in diesem Jahr virtuell zusammen, um den Gründungstag unserer Universität zu begehen.

Ihr Markus Müller
Rektor der Medizinischen Universität Wien


Wissenschaft und Forschung - gefördert vom VFWF

Treibende Kraft der Wissenschaftscommunity

Der VFWF (Verein zur Förderung der Wissenschaft und Forschung an den neuen Universitätskliniken im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien) stellt die Förderung der zukunftsorientierten Lehre und Forschung der MedUni Wien in den Mittelpunkt. An den Universitätskliniken im AKH Wien soll mit den jeweils modernsten internationalen Erkenntnissen und Methoden gearbeitet werden. Der gemeinnützige, ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dienende Verein fördert somit die zukunftsorientierte interdisziplinäre Zusammenarbeit aller relevanten gesellschaftlichen Gruppen um dieses Ziel zu erreichen. In diesem Jahr wird nicht nur die Präsidentschaft übergeben, sondern es wurden auch wieder herausragende Dissertationen und Habilitationen ausgezeichnet. Machen Sie sich bitte selbst ein Bild über innovative Forschungsprojekte gleich hier.


Elisabeth Puchhammer-Stöckl ist Wissenschafterin des Jahres

„Wissenschafterin des Jahres 2020“ – diese Auszeichnung erhielt Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Leiterin des Zentrums für Virologie der MedUni Wien Anfang des Jahres 2021 vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten verliehen.

Um diese Auszeichnung zu unterstreichen, ehrte Rektor Markus Müller im Rahmen des Tages der Medizinischen Universität Wien Elisabeth Puchhammer-Stöckl mit einer Urkunde für ihre Forschung und Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Virologie.

Zum Beitrag


Fialka Moser Diversitätspreise 2021

Herausragende Beiträge zur Vielfalt

Um die bewusste Auseinandersetzung mit Diversität an der Medizinischen Universität Wien gezielt zu fördern, vergibt die MedUni Wien den Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis. Damit sollen Leistungen in diesem Bereich honoriert und Vielfalt sichtbar gemacht werden. Heuer wurden mit dem Preis herausragende Beiträge in den Kategorien Forschung und Lehre ausgezeichnet. Pro Kategorie wird ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verliehen.

Lesen Sie hier mehr darüber.


Inventors of the Year 2020

Auszeichnung für erfolgreiche Weiterentwicklung

Johannes Stöckl und Guido Gualdoni sind die Inventors of the Year 2020 der MedUni Wien. Die beiden Forscher wurden für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Erfindung „Inhibition von Rhinovirusinfektionen“ im Rahmen der Ausgründung G.ST Antivirals ausgezeichnet. In einer interdisziplinären Kollaboration mehrerer Universitätskliniken sowie der Max F. Perutz Labs haben beide Wissenschafter metabolische Veränderungen in infizierten Zellen analysiert.

Mehr Informationen dazu gibt es hier.


Starke internationale Marke: Die MedUni Wien

Wir erleben, wie sich die Medizin rasant weiterentwickelt. Was gestern noch Science-Fiction war, ist heute gelebte Realität: Durch einen Blick in die Augen können Krankheiten diagnostiziert werden. Genanalysen ermöglichen die richtige Behandlung, um auch bisher unheilbare Krankheiten besser behandelbar zu machen. Die MedUni Wien nimmt bei Innovationen einen Platz an vorderster Front ein. Als eine der größten medizinischen Universitäten Europas arbeitet die MedUni Wien stetig daran, die besten Köpfe zu gewinnen, um die medizinische Forschung voranzutreiben, zukunftsweisendes Wissen zu lehren und die bestmögliche und fortschrittlichste Behandlung für PatientInnen zu gewährleisten. Hierfür bedarf es in einer globalisierten Welt auch eine starke Marke mit hoher öffentlicher Sichtbarkeit. Unsere Imagebroschüre zeigt Ihnen die Werte der starken Marke MedUni Wien im Detail.

Moderne Medizin mit Tradition

Seit über 650 Jahren entwickeln wir als Gründungsmitglied der Alma Mater Rudolphina das Wissen der Ärztinnen und Ärzte von morgen – genauer gesagt seit dem Jahr 1365. Als eigenständige Medizinische Universität Wien machen wir das seit nunmehr 17 Jahren.

Lesen Sie hier über die jahrhundertelange Tradition mit vielen Höhepunkten, aber auch Tiefen, die die Zeit gebracht hat. Vom ersten Nachweis aus dem Mittelalter, über die erste und zweite Wiener Medizinische Schule im 18. und 19. Jahrhundert bis hin zum heutigen Triple Track-Ansatz als Erfolgsfaktor.

Hier gehts zur Geschichte der MedUni Wien.

Internationale Kooperationen

Die internationale Kooperationstätigkeit der MedUni Wien steigt kontinuierlich. Derzeit basieren rund 55 % aller Publikationen auf internationalen Kooperationen. Die USA zählen mit 800 Institutionen zu den wichtigsten Kooperationsländern. Davon sind die Harvard University (über 1.300 Co-Publikationen 2009-2019) gefolgt von der University of California die wichtigsten Partner. In Europa sind Deutschland (8.753), England (4.643), Italien (3.949), Frankreich (3.602) und Spanien (2.629) die wichtigsten Partnerländer. Darüber hinaus werden institutionelle strategische Kooperationen, insbesondere mit osteuropäischen und mit asiatischen Ländern verfolgt. Mehr dazu hier.

MedUnique-people 1 / März 2021

Game-Changer Impfung
Die Covid-19-Impfung hat in der Pandemie einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Daher steht sie nicht nur am Tag der Medizinischen Universität Wien auch im Mittelpunkt, sondern auch im aktuellen MedUnique-people. Weitere Themen sind:

  • Forschen für die Menschheit: BioNTech-Mitgründer Christoph Huber im Interview
  • Beflügelnde Architektur: Baustart für den MedUni Campus Mariannengasse
  • Den Schwung weitertragen: Thomas Helbich und Christine Radtke im Gespräch

Impf-Infos

Die MedUni Wien leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass sich Menschen ein umfassendes und auf wissenschaftlichen Fakten basiertes Bild zur Corona-Impfung machen können. Auf der Info-Seite kommen MedUni Wien-Expertinnen und –Experten zu Wort und liefern Wissenswertes in Form von Videos und FAQ aus erster Hand.

Mehr dazu auf www.corona-schutzimpfung.at.